Samstag, 7. September 2013

Komm, wir träumen uns auf ne Insel!

Wenn mich jemand fragen würde, ob ich Urlaub bräuchte, würde ich wohl derzeit wohl so heftig anfangen zu nicken, dass ich mir ein Schleudertrauma zuziehen würde...
Urlaub!!! Ja, das wärs! Leider müssen wir uns bis zur nächsten größeren Reise wohl bis nächstes Jahr gedulden - bis jetzt wurden die Wochenenden mit Kurz- und Wandertripps (und Backkram!) versüßt.


Sandra hat uns aufgefordert uns in Urlaubsfeeling zu backen und da ich definitiv reif für die Insel bin, habe ich ein Rezept von dem hochverehrten Bernd Siefert gewählt, welches durch Material-Nicht-Vorhanden-Sein und Minz-Aversion etwas abgewandelt wurde...
Nichtsdestotrotz gehört für mich Kokos und Maracuja einfach zum Südsee-Insel-Sommer! Frisch, fruchtig und etwas sauer (macht lustig!!) ist diese Torte mein Urlaubsgedanke dieses Jahres!
 

Mango-Kokos-Torte

Nach Bernd Siefert
Rezept für eine Torte 26 cm



Für den Kokosboden

100 g Kokosflocken
30 Weizenmehl
1 gestr. TL Backpulver
100 g Zucker
1 Prise Salz
3 Eier
50 g Kokosfett
Schale 1 Bio-Limette
Mark 1 Vanilleschote

Kokosflocken in einer Pfanne ohne Fett rösten  und abkühlen lassen. Mehl, Backpulver, Zucker und Salz hinzugeben und gut mischen. Eier, Öl, Limettenschale und Vanillemark hinzufügen und auf höchster Stufe ca. 2 min zu einem glatten Teig verrühren. Teig in eine gefettete Springform (26 cm) geben und  ca. 25 min backen. Auskühlen lassen.



Für die Maracuja-Crème

4 Blatt Gelatine
6 Eier
300 g Zucker
100 ml Maracujasaft
100 ml Kokosmilch (Dose)
60 ml weißer Rum
360 g Butter, gewürfelt und gefrostet

Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Eier mit dem Zucker, dem Maracuja-Saft, der Kokosmilch und dem Rum verrühren und über dem Wasserbad mit einem Schneebesen so lange rühren, bis die Masse anfängt zu stocken. Schüssel vom Wasserbad nehmen und unter Rühren die ausgedrückte Gelatine in der warmen Crème auflösen. Nun die kalte Butter stückchenweise mit dem Stabmixer unter die Crème mixen. (Crème wenn man möchte durch ein Sieb passieren).
Wenn die Butter nicht kalt genug war und die Crème somit etwas zu flüssig zum Weiterverarbeiten ist, einfach ne Weile in den Kühlschrank stellen.
Tortenboden mit einem Tortenring umschließen, Crème gleichmäßig darauf verteilen, mit Frischhaltefolie für ca. 3 Stunden kalt stellen.


Für die Deko

50 g Kokoschips
150 g Sahne
1 Sternfrucht
3 Maracujas, etwas Speisestärke oder Agar-Agar
Ein Schluck Maracujasaft
Zucker nach Belieben

In einer heißen Pfanne ohne Fett die Kokoschips rösten. Abkühlen lassen.
Torte von Folie und Tortenring befreien und den Tortenrand ringsherum mit steif geschlagener Sahne einstreichen. Mit den Kokoschips den Rand verzieren.

Sternenfrucht in Scheiben schneiden.
Fruchtfleisch der Maracujas auskratzen und zusammen mit einem Schluck Maracujasaft  (und nach Belieben etwas Zucker) aufkochen. Entweder mit Speisestärke oder mit Agar-Agar abbinden und auskühlen lassen.
Masse auf dem Kuchen verteilen und mit Sternfrucht dekorieren.

Viel Spaß mit dem Urlaubsfeeling und immer schön krümeln!
Mary :)

Sonntag, 1. September 2013

Knallwaches Frühstück!

Ich mag Kaffee. Punkt. Egal, in welcher Form. Eiskaffee, normaler Kaffee, Cappuccino, Latte Macchiato, Sachsenkaffe (mit viiiieeeel Milch und noch viel mehr Zucker!) Als Kind mochte ich Kinderkaffee nie leiden, später tranken dann die Gilmore Girls Kaffee zu jeder Tages- und Nachtzeit und ich begann darüber nachzudenken es vielleicht doch nochmal zu versuchen - und siehe da es schmeckte super gut und machte wach! Seitdem lockte mich Kaffeegeruch auch am Samstag zeitiger aus dem Bett, Arbeiten fürs College konnten in der Nacht geschrieben werden, Routen an Flughäfen, Bahnhöfen oder bei Unternehmungen in der Stadt werden per Zufall *hüstel* in der Nähe von Kaffeeläden geplant...
Aber ich möchte zu meiner Verteidigung sagen, ich bin ja als Kaffee-Sachse auch genetisch vorbelastet!

Auf Arbeit und zu Hause habe ich jedoch grösstenteils auf Tee umgestellt, sonst würde ich wohl 2 Liter am Tag trinken ;)

Wir wärs also mit einem knallwachen Frühstück mal nicht mit dem typischen Kaffee in flüssiger, heisser Form? Vielleicht aus der Pfanne?


Cappuccino-Pfannkuchen mit Kaffeesirup


Für die Pfannkuchen:

120 g Mehl
½ TL Backpulver
1 Prise Salz
2 Eier
0,2 l Cappuccino (frisch oder aus Instantpulver, abgekühlt)
0,2 l Milch

Alle trockenen Zutaten in eure Lieblingsschüssel geben, mischen und in der Mitte eine kleine Mulde drücken. In diese Mulde nach und nach die nassen Zutaten geben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Je nach Geschmack süßen.

In einer Pfanne ein wenig Butter (ja hier muss man auf Butter bestehen!) heiß werden lassen, dann den Teig portionsweise bei reduzierter Hitze (bei Pfannkuchen zahlt sich die Geduld aus) goldgelb backen und zugedeckt warm stellen.

Kaffee-Sirup:

0,1 l Kaffee
100 g Zucker


Beides unter Rühren in einem Topf zum Kochen bringen und solange einkochen lassen, bis der Sirup die gewünschte Dicke hat. Schaum abseihen und in heiß ausgewaschene Fläschchen füllen.






Schmeckt auch super zu Eis, in kalter Milch oder oder oder :)

Ganz besonders gut zum Kaffee-Sirup passt noch etwas geraspelte schwarze Schoggi. Aber auch mit der klassischen Zimt-Zucker-Kombination oder mit Marmelade schmeckt der Cappu-Pfannkuchen super.

Dieses Früstück wird nur noch damit abgerundet, wenn Peter Cornelius "der Kaffee ist fertig, klingt das nicht unheimlich schöööön" schnulzt ;)

Mit diesem Rezept nehme ich beim Kaffee-Blogevent von Steffi auf schön und fein teil.

Bis ganz bald und immer schön krümeln!

Mary :)





Freitag, 5. Juli 2013

¡Ay, Kurumba! - Kokosnuss für Hochstapler

KURUMBA-Crêpe-Torte mit Mango-Kokos-Crème 
Rezept für eine Torte ca. 18 cm

Ferien, Strand, Meeresrauschen, Wohlfühlen Non-Stop, Sonne-auf-den-Bauch-Scheinen-lassen, ein gutes Buch, Sorgenvergessen, ein Stückchen Abgeschiedenheit, viel Zeit für sich... wer träumt nicht davon??!! Also ich muss schon gestehen: ich zu meinem Teil schon und leider sieht die Urlaubsplanung dieses Jahr trotz wachsendem Fernweh eher mau aus!

Umso aufgeregter, hibbeliger und in einem Zustand des Nichtfassen-Könnens war ich, als ich auf dem bezaubernden Blog Zucker, Zimt und Liebe von Jeanny las, dass es eine Reise auf die Malediven zu gewinnen gäbe - gesucht war ein Rezept mit KURUMBA (zu deutsch: "Kokosnuss") und natürlich Liebe :)

Also frisch gedacht und ran an den Kochlöffen - dabei rausgekommen ist eine leckere KURUMBA-Crêpe-Torte mit Mango-Kokos-Crème. Passend zum Sommer und zum Inselthema nicht zu süss, fruchtig und mit ein paar Gewürzen verfeinert. Egal ob Honey-Moon-Suite-Versüßer oder gut getarntes Crêpe-Frühstück (so darf man schon morgens Torte essen!) mit der Torte träumte ich mich Biss für Biss ein Stückchen näher auf die Malediven ;)


süss-saures Mango-Püree (ergibt etwa 300 ml)

1,5 Mangos
1 Zitrone
etwas Zucker
1 TL Stärke

Mangos schälen (und wenn man dem Mixer das Leben erleichtern möchte, in kleinere Stücke schneiden). Je nach Süße der Mangos mit etwas Zucker glatt pürieren. Etwa 100 ml Püree abzweigen, der Rest wird für die Crème benötigt.

Zitrone auspressen und in einem Schälchen die Stärke mit dem Zitronensaft verühren.  Die 100 ml Mangopüree erwärmen, Zitronen-Stärke-Mix hinzugeben und unter rühren aufkochen. Sobald die Masse andickt, vom Herd nehmen und auskühlen lassen.

Je nach Sauer-Macht-Lustig-Erprobtheit mit Zucker nachsüßen - oder eben nicht. Ich persönlich mag das etwas Säuerliche zum Kokoscrêpe und der süßen Schoggi.


KURUMBA-Crêpes (ca. 16 Stück)
140 g Mehl
2 El Zucker
2 Eier
1 Dose Kokosmilch (cremig)
Erdnussöl zum Braten

In einer Schüssel Mehl und Zucker sieben und in der Mitte eine Vertiefung für die Eier und die Kokosmilch drücken. Trockene und nasse Zutaten schwungvoll zu einem glatten Teig verarbeiten. Wenn die Kokosmilch zu cremig war und der Teig damit zu dickflüssig wird, einfach mutig etwas Wasser beifügen.

Etwas Erdnussöl in einer Pfanne (mit ähnlichem Durchmesser wie die Torte) erhitzen und kleine Portionen Teig in die Pfanne geben. Teig durch beherztes Schwenken der Pfanne gleichmäßig und rund verteilen. Etwas warten, (wer kann) halsbrecherisch wenden und auch die zweite Seite goldbraun braten. Alle Crêpes stapeln und auskühlen lassen.



Mango-Kokos-Crème
400 ml Kokosmilch
Vanille (je nach Belieben Mark 1/4 frischen Vanilleschote, 1/2 Pk. Vanillezucker oder gemahlene Vanille aus der Mühle)
2 EL Vanille-Extrakt
etwas Zimt, Kardamom und Ingwer (gemahlen)
3 EL Zucker
2 Beutel Agartine (entspricht 12 Blatt Gelantine)
200 ml Mangopüree (siehe oben)
3-4 EL Kokosraspel
1/2 Pk. Sahnesteif
1 Becher Sahne


Kokosmilch zusammen mit der Vanille, Vanille-Extrakt, den Gewürzen und dem Zucker erwärmen, Agartine in die Flüssigkeit einrühren und unter weiterem Rühren aufkochen. Masse 2 Minuten lang weiterkochen (diese Zeit braucht die Agartine). Danach von der Hitze nehmen und das Mangopüree und die Kokosraspel zügig unterrühren. Abkühlen lassen. Ab und zu umrühren.

In der Zwischenzeit die Sahne mit dem Sahnesteif und etwas Vanille, Zimt, Kardamom und Ingwer steif schlagen.Sobald die Kokosmilch-Mango-Masse abgekühlt ist, Sahne unterrühren. Crème kalt stellen, bis sie gut streichbar geworden ist.

Hoch stapeln muss man, wenn man eine Torte haben möchte...

Zur Tortenarchitektur und Dekoration braucht man noch:
- etwa 50-100 g Nutella, etwas erwärmt (man kann auch geschmolzene Schoggi nehmen, diese wird aber noch fester und erschwert das Essen und Schneiden der Torte)
- ca. 50 g Kokos-Chips (in einer heißen Pfanne angeröstet)
- Mini-Macarons mit Kokosraspel bestreut und/oder mangogelbe Macaronschalen



Zunächst einen Crêpe auf auf den ausgewählten Untergrund legen - das Stapeln gelingt ohne Probleme auch "freischwebend" ohne Tortenring. Auf den ersten Crêpe eine dünne Schicht Nutella streichen, direkt darüber eine dünne Schicht Mango-Kokos-Crème und der nächste Crêpe.Auf diesen etwas sauren Mango-Mus und die Crème und den nächsten Crêpe. Diese beiden Schichten wiederholen. Ab der 5. Schicht habe ich zwischen die Crêpes nur noch abwechselnd Nutella und sauren Mango-Mus gestapelt. Auf die zwei letzten Crêpes dann wieder Nutella/Mango-Mus und Mango-Kokos-Creme.



Danach das Türmchen in den Kühlschrank verfrachten. Nach einer halben bis ganzen Stunde kann man sich an das "Verputzen" des Turmes mit der restlichen Mango-Kokos-Crème wagen. Ich habe dies in 2 Schichten gemacht - so wird das ganze glatter.

Zum Schluss die Torte nach Belieben mit den gerösteten Kokos-Chips und den Macarons verzieren.

Und dann heißt es nur noch Genießen und in den Urlaub träumen :)

Bis bald und immer schön krümeln!
Mary :)

Sonntag, 23. Juni 2013

Erdbeeren und Lagerfeuer - Erdbeer-S'mores

Seien wir mal ehrlich - das Grillterritorium gehört (klischeegemäß) den harten Kerlen - da kommen wir Zuckerschnuten leider nur allzu oft nicht auf unsere Kosten...

Anlässlich eines weiteren Blog-Events bei Party Princess (hier gehts zum Blog KLICK) zum Thema "Erdbeerzeit" wollte ich die Erdbeere nicht nur von ihrer leckersten Seite zeigen, sondern auch ein Rezept erdenken, welches jeden Grillabend versüßt. In Amerika kennt wohl jeder S'mores, ob Pfadfinder oder Cowboy.



Marshmellows mochte ich schon immer, Erdbeeren könnte ich das ganze Jahr essen und Schokolade geht sowieso immer und bei jeder Laune. Erdbeer mag Schoggi, Schoggi liebt Marshmallow, Marshmallow veehrt Erdbeere - alles zusammen müsste also umhauen! Also her mit einer fruchtigen S'mores-Variante!

Um noch ein bisschen mehr Süßling zu sein und in Ermangelung von Grahams Cracker (die werden in der amerikanischen Standardversion verwendet) habe ich mich für Erdbeer-Cookies als S'mores-Ummantelung entschieden:

Erdbeer-Cookie-Rezept von butterbaking.wordpress.com für ca. 24 Stück

250 g Erdbeeren waschen, entstielen, in Stückchen schneiden und mit 2 EL Zucker mischen und ziehen lassen.

120 g Butter mit 90 g braunem, 50 g weissem Zucker und dem Vanilleextrakt cremig schlagen. Danach ein Ei hinzufügen und weiter mixen, bis alles gut vermischt ist. In einer anderen Schüssel 125 g Mehl , 1/4 TL Backpulver und 1/2 TL Salz vermengen und unter die Butter-Zucker-Masse mixen. Nachdem man die Erdbeeren trocken getupft hat vorsichtig in die Teigmasse unterrühren.

Teelöffelgroße Portionen mit genug Breitlaufabstand auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und mit einem Löffel rundstreichen. Bei 180°C (vorgeheizt) ca. 10 Minuten backen bis sie goldbraun sind. Auskühlen lassen.



 S'mores-Zeit

 Zunächst habe ich meine Erdbeer-Cookies eine Runde auf dem Grill drehen lassen - so werden sie nochmal etwas warm und knusprig (besonders wenn man die Cookies schon einen Tag vorher gebacken hat, können sie den nächsten Tag etwas weicher werden wegen den frischen Erdbeeren).

Danach auf der unteren Cookie-Sandwich-Hälfte Schokoladenstückchen verteilen. Dann Marshmellows aufspießen und über dem Grill goldbraun grillen, dabei immer schön drehen und aufpassen, dass der Marshmallow nicht abhaut!

Heissen Marshmallow auf den unteren Teil des S'mores geben, darüber Erdbeeren in dünnen Scheiben legen und den oberen Keks draufsetzen. Am besten noch warm genießen!

Zugegeben das Essen ist etwas schwierig - aber was gibt es besseres als ein zufriedenes Grinsen und klebrige Finger nach einem fruchtig-süssem, knusprig-fluffigem Erdbeer-S'more? Da wäre sogar jeder Cowboy happy ;)

Also ran an den Grill und immer schön krümeln!
Eure Mary :)


Schöne und biestige Kekse...

Als Kind begann fast jeder Samstagmorgen im Bett meiner Eltern und mit gespitzten Ohren, beim Märchenvorlesen. Es war ganz egal, dass ich wohl alle Märchen synchron mitsprechen konnte. Disney-Filme und Hörspiele schaute bzw hörte ich auch alle hoch und runter (mitsingen inklusive!). Zu Fasching war ich Prinzessin und Stern-Fee, meine Lieblingshelden Peter Pan, Zwerg Nase, der kleine Muck und Bastian Balthasar Bux...

Noch heute lese ich gern ab und zu ein Märchen, die Disney-Filme finde ich immernoch zauberhaft - nur Prinzessin möchte ich nicht mehr sein ; )
Trotzdem war ich ganz verzückt, als ich auf dem Blog  "Karens-Backwahn" ein märchenhaftes Blogevent erspähte - da war natürlich eine Liebeserklärung an die Märchen fällig!

Für meinen Beitrag habe ich mir die Geschichte von der Schönen und dem Biest ausgewählt. Diesen Film, die liebenswerten Figuren und besonders das Lied "Märchen schreibt die Zeit" finde ich immernoch großartig! Und weil die meisten Märchen meiner Kindheit Zeichentrickfilme waren, habe ich mich dafür entschieden, den Pinsel zu schwingen...



Jeder Maler braucht eine Leinwand:

Für ca. 24 Cookies 120 g Butter mit 90 g braunem, 50 g weissem Zucker und dem Vanilleextrakt cremig schlagen. Danach ein Ei hinzufügen und weiter mixen, bis alles gut vermischt ist. In einer anderen Schüssel 125 g Mehl , 1/4 TL Backpulver und 1/2 TL Salz vermengen und unter die Butter-Zucker-Masse mixen.
(Teig kann nun auch mit Schoggi, Blaubeeren, Erdbeeren gefüttert werden)

Teelöffelgroße Portionen mit genug Breitlaufabstand auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und mit einem Löffel rundstreichen. Bei 180°C (vorgeheizt) ca. 10 Minuten backen bis sie goldbraun sind. Auskühlen lassen.
Normale Butterkekse geben auch super Leinwände ab - zumal man diese in andere Formen ausstechen kann.

Nachdem die Kekse vollständig ausgekühlt sind, kann man sie mit Eiweißglasur überziehen. Dazu ein Eiweiß schaumig aufschlagen, 1 TL Zitronensaft hinzfügen und nach und nach ca. 250 g Puderzucker hinzufügen. Die Glasur sollte glänzend sein und gut fließen.

Vor dem Anmalen der Kekse die Glasur gut durchtrocknen lassen - am besten mindestens einen Tag. Wer keine Zeit hat, kann die Kekse auch bei leicht geöffneter Tür im Backofen trocknen.




Heldhafte Hindernisse

In jedem Märchen muss der Held (in dem Fall ich!!!) Hindernisse überwinden. Irgendwie waren mir dieses Wochenende die Backgötter nicht wohlgesonnen - meine Glasur war zu flüssig und so glasierte ich nicht nur die Kekse, sondern das ganze Backblech - später klappte das Übertragen der Motive mit Kakao nicht- aber kein Held lässt sich von biestigen Keksen unterkriegen!
Zum Schluss bekamen sie dann doch noch ihren Anstrich - und aus biestig wurde schön ; )




Bis ganz bald und immer schön krümeln!
Mary : )

Donnerstag, 30. Mai 2013

Ran an die Blaubeeren!

Früher hatten wir zwei kleine Heidelbeersträucher in unserem Garten, die sogleich leer gegessen waren, sobald sich auch nur eine Beere getraute ein bisschen dunkler zu werden - die blauen Zungen waren noch ein grösserer Spass!

Scheinbar bin ich nicht der einzige Blaubeer-Fan und die bezaubernde Miss Blueberrymuffin hat auf ihren Blog anläßlich des Knackens der 3000 Fan-Marke zu einem beerigen Blog-Event aufgerufen: Her mit den <3-Blaubeerrezepten!




 Da lass ich mich doch nicht lumpen und habe mir ein paar Gedanken gemacht....Blaubeermuffins, Blaubeergrütze, Blaubeersirup, Brownies mit Blaubeeren, Blaubeerfrosting, Blaubeerkekse, Blaubeersuppe, Blaubeercheesecake....(Reihe kann beliebig fortgesetzt werden, man erinnere sich an Forrest Gump ;) )

"Blaubeeren?" - "Am liebsten schon zum Frühstück!!!"
Und so kam ich auf das blaue Beerenfrühstück - und stellte nebenbei auch noch meinen ersten selbst gemachten Lemon Curd her!




Für den Rosmarin-Lemon Curd:

1 Ei
50 g Zucker
25 ml Zitronensaft (ca. 1 Zitrone)
¼ bis ½ EL abgeriebene Zitronenschale
30 g Butter in kleinen Stücken
Frisshen Rosmarin nach Geschmack (habe 7 Nadeln verwendet)

Bereite Deiner Lieblingsschüssel (Glas, Metall…) ein Wasserbad vor – der Boden der Schüssel darf aber nicht das Wasser  berühren. Bis das Wasser kocht Zitronenschale abreiben und Saft pressen (man kann auch das Fruchtfleisch verwerten, wenn man mag). Rosmarin fein hacken und zusammen mit den Zitronenteilen, den Eiern und dem Zucker in die Schüssel geben und mit dem Schneebesen gut verrühren.

Sobald das Wasser kocht, Schüssel aufs Wasserbad stellen und ca. 10 bis 15 Minuten lang rühren – links herum, rechts herum, kreuz und quer – ganz egal! Nach genug Rühraction ist Dein Lemon Curd eingedickt und hellgelb.

Nun die Schüssel aus dem Wasserbad nehmen und die Butter nach und nach hinein rühren und schmelzen lassen. Wenn sich alles gut verbunden hat, abkühlen lassen und evtl. in ein Glas abfüllen.

Bei der Menge Lemon Curd bleibt noch etwas übrig für weitere Toast oder andere Leckereien... z. B. Macarons ; )



 

Für den Blaubeer-Erdnussbuttertoast mit Rosmarin-Lemon Curd

4 Scheiben Buttertoast
Erdnussbutter, creamy
Ca. 100 g Blaubeeren (am besten frisch)
Rosmarin-Lemon Curd
Evtl. etwas Butter zum Rösten

Buttertoast eine kurze(!) Runde im Toaster drehen lassen.
Eine Hälfte mit Erdnussbutter bestreichen, die andere mit dem Rosmarin-Lemon Curd.
Auf der Lemon Curd-Seite reichlich Blaubeeren verteilen und den Toast zusammensetzen und andrücken.
Toast in einer heißen Pfanne für etwa 1-2 min pro Seite goldbraun rösten – dabei den Toast mit einem Pfannenwender andrücken oder einen Topf zum bescheren draufstellen. Zum Rösten kann auch Butter verwendet werden.
Toast vorsichtig diagonal teilen, stapeln und freuen J

Auch superlecker: Toast mit Blaubeeren und Bananen belegen (der untere Toast auf dem Bild ist mit Banane)







 Also ran an den Toast und mit den kleinen blauen Beeren schon in den Tag starten!

Bis bald und immer schön krümeln!
Mary : )